Wie ich den Tod feiere Teil II

meine kleine Erklärung zu meinem vorherigen Post sowie zu meiner Einstellung zum Tod und weiteren Installation Art zu diesem Thema.

In diesem meinem vorherigen Post „Wie ich den Tod feiere“, hatte ich geschrieben, wie ich auf die Idee kam, Totenköpfe zu bemalen. Ebenso schrieb ich, wie meine Einstellung bzw. meine Betrachtungsweise dazu ist. Die einen konnten es nachvollziehen. Wiederum andere nicht.

Auf Nachfrage möchte ich euch dazu folgendes mitteilen. Der Tod ist nicht etwas, was ich auf die leichte Schulter nehme oder gar verhöhne. Ich achte und respektiere ihn sogar sehr. Ich achte und respektiere auch jede Trauer die wir erleben, wenn liebe Geschöpfe von uns gehen. Egal ob Mensch oder Tier, es tut immer weh, wenn wir “Lebe wohl” sagen müssen.

Jedoch ist der Tod ein Teil unseres Lebens und gehört einfach dazu. In manchen Kulturkreisen wird neben der Trauer auch ein Erinnern an das Lustige und Schöne gepflegt. Bei anderen wird sogar zu Ehren der Toten getanzt und umso heftiger gefeiert.

An uns liegt es, wie wir damit umgehen. Natürlich gehört das Trauern und Traurig sein dazu, wenn wir jemanden durch den Tod verlieren. Auch ich kenne diese traurige Seite. Ich habe mir liebe und nahe Menschen verloren. Ebenfalls habe ich Tiere, die mich begleiteten betrauert. Und noch heute denke ich viel an diese Geschöpfe, die einst zu meinem Leben gehörten. Aber, wenn wir das alles hinter uns lassen, dann schauen wir nach vorne. Zumindest tue ich das.

Nun möchte ich euch mein zweites Projekt zu dem Thema Tod zeigen. Vielleicht versucht ihr einen anderen Blick dem Ganzen abzugewinnen. Vielleicht benötigt ihr auch einfach etwas Zeit, um euch auf etwas einzugewöhnen. Z. B. Spinnen. Ich glaube, wenn ich behaupte, dass 95 % der Menschheit eine riesen große Angst vor Spinnen hat. Spinnen fand ich schon immer faszinierend. Ich mochte es ihnen zuzuschauen, wie sie Ihre Netze webten. Auch wenn ich die Möglichkeit hatte, so versuchte ich sie mir genau anzuschauen. Natürlich aus einer sicheren Entfernung. Mittlerweile mag ich Spinnen immer mehr und ich habe immer weniger Angst vor diesen wirklich sehr interessanten Tierchen. Ich mag es zwar noch immer nicht, dass sie über mich krabbeln aber ich respektiere diese Tiere wirklich.

Ok, zurück zu meinen Totenköpfen. Wie schon erwähnt, gibt es ja nicht nur menschliche oder menschenähnliche Totenköpfe sondern auch Skulls von Tieren. Im heutigen Post geht es um einen Widder Schädel. Es gibt aber auch noch diverse andere Schädel, die ich mit der Zeit bemalen möchte. Habe hier noch einige zu Hause rumliegen und wenn die Zeit gekommen ist, so werde ich diese Totenköpfe bemalen. Nach wie vor sehe ich diese Totenköpfe in den buntesten Farben. Bin aber so ziemlich sicher, dass durch die Inspiration bestimmt etwas anderes passiert.

 

Und hier nochmal die Botschaft an euch. Wenn ihr so ein Requisit habt oder haben wollt, so könnt ihr eines bei mir erwerben. Oder aber ich stellt mir eines zur Verfügung und ich bemale es für euch.

Wie ihr erkennen könnt, habe ich mich an einem Widder Skull ausgetobt. Auch hier war die erste Frage, hält die Farbe? Dies geschah vor allem aus dem Grund, da der Widder-Kopf zwar ebenfalls aus Kunststoff ist, allerdings ist es ein anderer Kunststoff als der Primatenschädel aus meinem letzten Post. Daher musste ich auch hier zuerst ausprobieren, ob die Acrylfarbe halten würde. Und wie ihr an den Fotos sehen könnte, JA, die Farbe hat gehalten. Auch dieser Totenkopf ist wie der vorherige mit Acrylfarbe bemalt.

Wie ihr vielleicht erkennen könnt, habe ich wie auch beim Primatenschädel, nur zwei Farben verwendet. Die Farbe Rot, Blutrot ist geblieben aber anstatt Gelb zog es mich zur Farbe Schwarz.

 

Ich gebe zu, dieser Skull hat etwas Teuflisches oder Dämonisches an sich und könnte bei dem einen oder anderen Angst hervorrufen. Braucht es aber nicht. Teufelskult oder ähnliches wollte ich mit dem Widder nicht betreiben. Und um endgültig alle Gerüchte aus der Welt zu schaffen

habe ich mal den Widder ent-dämonisiert. Schaut her! Spätestens jetzt, nachdem ich dem Widder die Feder aufgesetzt hatte, finde ich hat der Schädel so etwas richtig Nettes und festliches an sich. Oder was meint ihr?

 

 

Auch dieser Schädel wandert in meiner Wohnung von einem Ort zum nächsten und schaut mir bei meinen Arbeiten zu.

Ich habe so einige Ideen für Fotos zwischen mir und dem Widder. Muss ich mal checken und schauen wie ich das umsetze. Könnte also noch so richtig spannend werden. Sobald ich brauchbares Fotomaterial habe, werde ich das ebenfalls auf diesem Blog posten.

Also, die Bruchgefahr bei diesem Exemplar, bei diesem Schädel, ist bei weitem nicht so groß wie bei dem Primatenschädel, da es sich um einen leichten und flexiblen Kunststoff hergestellten Skull handelt. Er ist mir auch schon oft runtergefallen…. aber nie kaputt gegangen.

Wie bereits erwähnt, warten schon weitere Sculls darauf bemalt zu werden und werden diesen beiden folgen. Auch habe ich mir noch andere abgefahrene Gegenstände besorgt, die ich bemalen möchte und werde.

Ich selber bin gespannt, was mir noch so alles einfällt zu bemalen. Aber eines weiß ich jetzt schon. Ich möchte Wände in Häusern drinnen bemalen. Wandmalerei sozusagen. Und ich hoffe dies in meiner neuen Bleibe (ich suche gerade ein Haus mit Atelier) ein paar Wände dafür nutzen kann. Dies soll dann als Beispiel für zukünftige Auftragsmalerei in diesem Bereich sein.

Hiermit beende ich mal vorerst meine Blog-Serie „Wie ich den Tod feiere“.

Bleibt gesund und bis zum nächsten Beitrag. Dort werde ich ein wenig über mein (momentan noch) kleines Atelier schreiben. Wobei, ganz ehrlich, momentan habe ich keine Wohnung mehr, sondern ein Atelier mit Küche und Schlafecke….

Lasst euch überraschen.